Morassina - Schaubergwerk & Heilstollentherapie in Thüringen
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Telefon: 036701/61577
info@morassina.de


Öffnungszeiten
1. November bis 31. März:
täglich 11.00 bis 15.00 Uhr

1. April bis 31. Oktober:
täglich 10.00 bis 16.00 Uhr

Führungen finden
individuell statt!



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News

Grottenadvent im Morassinaort Schmiedefeld am Sonntag, 11. Dezember 2016 ab 14.00 Uhr

Unter dem Motto "Adventszeit- die Zeit der Besinnung und Vorfreude auf das Weihnachtsfest" laden der Förderkreis Morassina und die Gemeinde Schmiedefeld erneut in und um das Schaubergwerk Morassina ein.
Wie immer aus diesem Anlass haben wir für jung und alt ein niveauvolles Programm zusammengestellt.

Den Auftakt um 14:00 Uhr gestaltet unser Wichtel Zwerg Sonnenschein. Lasst Euch überraschen was er für Euch vorbereitet hat.
16:00 Uhr beginnt das Programm in der Stahlblauen Grotte. Dort erwarten Sie weihnachtliche Klänge mit Klaus Huhn und seiner Zither.

Im gesamten Gelände lodern die Schwedenfeuer, es wird nach Waffeln, Glühwein und Bratwürsten duften, aber auch weihnachtliches Flair verbreiten u.a. die Holzschnitzer aus Mengersgereuth Hämmern, SARAHLe mit handgemachten modernen Schals, Loops, Mützen etc. und ebenfalls wird mit einem kleinen Stand "In Liebe Marli" vertreten sein. In ihren zauberhaft designten Dingen vereint sie NATUR.HERZ.KREATIVITÄT. Sie wird uns u.a. ihre Holzdrucke und bald erscheinende Schmuckkollektion mitbringen. Seid gespannt und freut euch drauf!

Natürlich mit den alten Regularien (Schweinstreiber, Tee, hausgemachten Schinken usw.) der Morassina.

Von den Parkplätzen in Schmiedefeld wird Shuttle Verkehr zur Morassina angeboten.

Nun ja, haben wir Ihre Neugier geweckt, dann besuchen Sie ins Schwefelloch!

Wir freuen uns auf Sie!!!


Tag des offenen Heilstollens am 15.Oktober2016

10.00 - 16.00 Uhr in den Heilgrotten Morassina mit Gesundheitszentrum von Schmiedefeld

Heilstollen sind natürliche oder durch Bergbau geschaffene Hohlräume. Nahezu allergen, staub u.- keimfreie, vom Außenklima unabhängige Verhältnisse sowie eine Vielzahl gesundheitsfördernder Aerosole bewirken Linderung und Heilung.
1996 wurde der "Sankt Barbara" Heilstollen in Schmiedefeld (Lkr. Saalfeld/Rudolst.) in Betrieb genommen. Strenge Qualitätsvorgaben sorgen für stabile Parameter. Wegen seiner hervorragenden Eigenschaften erfolgte 2011 die Prädikatisierung mit dem Drei-Sterne-Diplom durch den Deutschen Heilstollenverband. Für Übertage bescheinigen Klima- und Luftqualitätsgutachten der Umgebung Kurortcharakter auf höchstem Niveau.
Seit Jahren erweitert und ergänzt das "Morassina"- Gesundheitsteam seine Angebote mit dem Ziel allen Betroffenen, die an Atemwegserkrankungen und speziellen Hautkrankheiten leiden, oder etwas für Körper, Geist und Seele investieren wollen, bestmöglichen Service zu bieten. Somit ist ein Stand erreicht der Gesundheitsförderung und Prävention als Ausdruck für Wohlbefinden und gute geistige und körperliche Konstellation beinhaltet.

Am Tag des offenen Heilstollens sind alle Einrichtungen geöffnet. Die Leistungsträger, wie Trainer, Masseure und das Morassinateam machen Sie mit den Angeboten bekannt.

Stündlich gibt es Führungen in den Heilstollen und den Therapiebereich.

Für Speisen und Getränke wird gesorgt.
Wir freuen uns auf viele Interessierte.


NEU +++ NEU +++ NEU

Adrenalin PUR! - Eine Themenführung mit etwas Nervenkitzel führt durch den Altbergbau über drei Sohlen (Schaubergwerk Morassina)

Direkt an der B 281, zwischen Neuhaus am Rennweg und Saalfeld/ Saale liegt der Morassinaort Schmiedefeld. Über Jahrhunderte hinweg wurde hier Bergbau betrieben. Als 1951 die Stollen des alten Alaun- und Vitriolwerkes geöffnet wurden, standen die Bergleute vor einem Wunder der Natur, dem heutigen Schaubergwerk Morassina. Einmalige Tropfstein- und Sinterbildungen in Kombination mit Relikten bergbaulicher Tätigkeit von hohen kulturhistorischen Werten sorgten dafür, das Schaubergwerk Morassina 1996 ins Guinnessbuch der Rekorde einzutragen.

Der Gast erfährt viel über das Bergbaugeschehen, dem Hiersein des Alexander von Humboldt, den Abbautechnologien und Verbesserungen im Bergbaugeschehen sowie dem Alltag der hier lebenden Menschen.

Einzelheiten:
  • Rundgang beginnt am Neuen Stollen Stahlblaue Grotte (Neuzeit) und führt immer weiter in den Altbergbau.
  • Mittlere Sohle/ Heilstollen und ein Blick zur Tiefen Sohle (nicht erschlossener Grubenbereich)
  • Weiter durch den Altbergbau hinaus zu den historischen Laugenbühnen.
  • Zugang Tiefe Sohle. Deckel muss selbst auf gehoben werden.
  • Am Ende der Führung gibt es einen Schweinstreiber (Kräuterlikör aus alten Bergmannszeiten) zur Verkostung
  • Während der Wartezeit beim Abstieg kann zusätzlich eine Thüringer Rostbratwurst, oder Knacker am Spieß zum selber braten mit einem warmen Getränk (Glühwein oder Tee) geboten werden.

Anmeldung unter:
Rennsteig Outdoor Center
Obere Coburger Straße 12
98743 Gräfenthal

Telefon +49 (0)700 77007711
Telefax +49 (0)36703 700667


Hohe Anerkennung für das Schmiedefelder Morassina Gesundheitszentrum

Bereits drei Mal erfolgte die Ausschreibung zur Verleihung "Preis des Gesundheitstourismus 2013" im Rahmen der größten Reisemesse Ostdeutschlands, der Touristik & Caravaning International, in Leipzig 2013.

Zum Zweiten Mal beteiligte sich das Schmiedefelder Gesundheitszentrum und erreichte 2012 den 2. Platz und 2013 den 3. Platz unter 9 Bewerbern bundesweit. Unter den ersten Plätzen war Hohe Tauern Health im Deutschen Alpen Nationalpark und das HEIDE SPA Hotel & Resort aus Bad Düben.

Für die Schmiedefelder bedeutet der Preis eine hohe Anerkennung zur Bewertung gesundheitstouristischer Potentiale und Bestand zu rechtfertigen gegenüber Unternehmen die im Verlauf jahrelangen Entwicklungsphasen ihr gegenwärtiges Niveau erreichten.

Die Philosophie der medizinisch-heiltherapeutischen Werte des Thüringer Schiefergebirges mit seinem Zentrum zwischen Rauhügelmassiv und Schwefelloch besonders Betroffener der oberen Atemwege und spezieller Hautkrankheiten einen gewissen Aktionsradius zu verleiten, besteht in der Inanspruchnahme wissenschaftlich belegter Analysen zur Wirksamkeit unterirdischer und übertägiger landschaftsklimatischer Voraussetzungen.

Wir danken ganz besonders den Partnern wie dem Rennsteig Outdoor Center mit Elisa Walter, Massagetherapeutin Brigitte Wruck und unseren auf gesundheitstouristisch orientierten gastronomischen Einrichtungen für die gemeinsame Zusammenarbeit an den Angeboten.

Für uns als kleines, feines Unternehmen ist es eine große Freude zu erleben wie wir in einer großen Gesellschaft gleichgesinnter Anbieter anerkannt werden.


Hohe Anerkennung für das Schmiedefelder Morassina Gesundheitszentrum

Erstmals bewarb sich die Morassina um den "Preis des Gesundheitstourismus" auf der größten Reisemesse Ostdeutschlands, der Touristik & Caravaning International, in Leipzig 2012.
Bundesweit unter 8 Bewerbungen errang das Morassina Gesundheitszentrum den 2. Platz, welcher von Heike Drechsler, Anne Frank (Geschäftsführerin der TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH) und Marion Schneider (Geschäftsführende Gesellschafterin der Toskanaworld GmbH), übergeben wurde.

Ausschlaggebend für die Erringung des Preises waren Kriterien wie:
Qualität und Nachhaltigkeit des Angebotes, seine Innovationskraft, die gesundheitliche Wirkung, Einwirkungskraft auf ein gesundheitliches Verhalten und die Darstellung/ Präsentation des Internetauftrittes.
Überzeugen konnten wir dadurch, dass die Inhalte der durchweg barrierefreien Angebote auf der Zusammenführung von Medizin und Wellness beruhen und im Einvernehmen für Wohlbefinden, für gute körperliche, geistige und präventive Konstellation praktiziert werden.

Das harmonische Ineinandergreifen der Lehren von Sebastian Kneipp und das Vorhandensein gesundheitsfördernder Aerosole im "Sankt Barbara" Heilstollen fanden Anerkennung, ebenso wie die landschaftsklimatischen Alleinstellungsmerkmale zwischen Schwefelloch und Rauhügel, deren Potentiale Kurortcharakter auf hohem Niveau repräsentieren.

Das Mitmachen hat sich auf jeden Fall gelohnt und gibt uns Kraft den eingeschlagenen Weg weiter fortzuführen.


Einweihung des Trinkbrunnen im Morassina Gesundheitszentrum

Einweihung des Trinkbrunnen im Morassina Gesundheitszentrum

Ohne Wasser merkt Euch das, wäre unsre Welt ein leeres Fass!!
Mit dem Wasser kam das Leben auf den Erdball.

Vom Wasser waren die Menschen immer abhängig, vom Wasser geprägt wurde unsere Landschaft, der Wald, die Tiere und Pflanzen und der Mensch.
Wasser kann aber auch große Schäden anrichten. Weltweit werden wir fast täglich über die Medien auf Naturereignisse hin informiert die der moderne Mensch zu verantworten hat.
Viel zu wenig wird berichtet über das positive, das dem Wasser anhaftet.
Wasser steuert weltweit Klimageschehen, Produktionsprozesse sowie auch vorrangig die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen.

Auf das Morassina Gesundheitszentrum bezogen sind es seine Vielfältigkeit, die Wasser zu einem universellen Heilmittel macht. Es wirkt von innen und außen,
  • als gesundheitsförderndes Aerosol im "Sankt barbara" Heilstollen
  • als Nachhaltigkeitsprodukt für Betroffene, die an speziellen Hautkrankheiten leiden
  • als Gesundbrunnen - ein Medium für Körper, Geist und Seele

Sebastian Kneipp brachte das sinngemäß auf einen Nenner, in dem er Wasser als ein Elexier bezeichnet, das große Wirkung und Vorbeugung leisten kann, aber wenn der Mensch es nicht verstehen will, oder er das gar nicht weiß, dann kämpfen Götter und Wasserströme vergebens.

Das dem nicht so sein soll, bringt der Trinkbrunnen drei verschiedene Wasser zum Genuss.
  • Grottenwasser
  • Eisenquelle
  • Trinkwasser
Besonders das Morassinagrottenwasser ist in zweierlei Hinsicht von großem Nutzen.
  • getrunken versorgt es den Körper mit Spurenelementen deren Dosierungen die Pharmazie so reichhaltig nicht im Angebot haben kann
  • es dient als äußere Anwendung bei Neurodermitis

Ich würde mir wünschen, dass viele Betroffene und auf Prävention Orientierte, die Angebote im Morassina Gesundheitszentrum zur Verbesserung über Lebensqualität nutzen würden und könnten.


Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Frau Heike Taubert besuchte das Morassina Gesundheitszentrum im Schwefelloch in Schmiedefeld

Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Frau Heike Taubert im Morassina Gesundheitszentrum

Seit Jahren ringen die beiden Thüringer Heilstollenbetreiber um die Novellierung des Thüringer Kurortgesetzes analog wie es in den Bundesländern Baden Württemberg, Bayern und Nordrhein Westfalen schon geschehen ist. Diese Bundesländer haben das Prädikat "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" in ihre Kurortgesetzte aufgenommen. Im Freistaat Thüringen soll dies noch in diesem Jahr geschehen.

Der Aufenthalt in speziellen natürlichen Hohlräumen trägt vorbeugenden und heilenden Charakter für Menschen, die an Atemwegserkrankungen und Neurodermitis leiden. In der Kombination mit dem auf Ganzheitlichkeit beruhenden Anwendungen nach Sebastian Kneipp bieten die barrierefreien Angebote des Schmiedefelder Morassina Gesundheitszentrums Potentiale, die Untertage im Berg sowie auch Übertage in der Natur Linderung, Heilung und Wohlergehen miteinander vereinen. Diese Möglichkeit zukunftsorientiert, einem breiten Klientel zu offerieren und vor allem den Krankenkassen näher zu bringen, war der Hauptgrund des Besuches von Frau Ministerin Heike Taubert im Schwefelloch.

Als weitere Partner waren eingeladen der stellvertretende Landrat von Saalfeld/Rudolstadt Herr Ditz, die Landrätin von Sonneberg Frau Christine Zitzmann und der Geschäftsführer der Thüringenkliniken "Georgius Agricola" Herr Eberhardt, beide sind Ehrenmitglieder im Förderkreis "Morassina" e.V., sowie Herr Theiß als Chef der Verwaltungsgemeinschaft "Lichtetal am Rennsteig". Im Verlauf der Vorstellung der einzelnen Angebote und der anschließenden Gesprächsrunde wurden Möglichkeiten zum weiteren Verfahrensweg diskutiert, wie letztlich auch diejenigen Betroffenen erreicht werden können die auf Grund ihrer sozialen Verhältnisse die Angebote im "Sankt Barbara" Heilstollen bisher nicht in Anspruch nehmen konnten.


PRESSEMITTEILUNG - Landtagsabgeordneter Maik Kowalleck lädt Staatssekretärin Klaan in seinen Wahlkreis ein.

Landtagsabgeordneter Maik Kowalleck lädt Staatssekretärin Klaan in seinen Wahlkreis ein.

Die dringend sanierungsbedürftige Zufahrtsstraße zum Schmiedefelder Schaubergwerk Morassina nahm Landtagsabgeordneter Maik Kowalleck zum Anlass, um Staatssekretärin Inge Klaan zu einem ersten Besuch in seinen Wahlkreis einzuladen. Am 1. März dieses Jahres übernahm die neue Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr den Staffelstab von Frau Dr. Eich-Born.
Kowalleck nutzte den Vororttermin in Schmiedefeld, um gemeinsam mit dem Morassina-Unterstützerteam die Problematik zu erläutern und um Unterstützung zu werben.

1993 wurde das Schaubergwerk nach umfassenden Erschließungsmaßnahmen geöffnet, es folgte 1997 das Untertagesanatorium "Sankt Barbara" und 2011 das Morassina Gesundheitszentrum. Für das Tourismusangebot in der Region alles in allem eine runde Sache, wenn da nicht die schlechte Zufahrtsstraße zum Schaubergwerk wäre. Erschwerend hinzu kommt die angespannte finanzielle Situation der Gemeinde Schmiedefeld, die eine anteilige Finanzierung des Straßenbaus momentan nicht erlaubt. Gerade dies sei aber eine wichtige Voraussetzung dafür, dass staatliche Fördermittel bewilligt werden können. Daran ließ auch Staatssekretärin Klaan keinen Zweifel. Das Ministerium habe hier keine Ermessensspielräume. Die Zuständigkeit der Kommunen im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung solle zukünftig mit einer neuen Systematik noch klarer geregelt werden und die Gemeinden sollen über den Kommunalen Finanzausgleich eine entsprechend angemessene Ausstattung erhalten.
Trotzdem sagte die Staatssekretärin zu, alle Möglichkeiten der Unterstützung zu prüfen. Sie werde das Thema auch mit den Staatssekretären der anderen Ressorts besprechen. So sollte zum Beispiel über das Wirtschaftsministerium nochmals die Inanspruchnahme von Tourismusförderprogrammen ausgelotet werden. Dafür sei auf jeden Fall ein überregionales Tourismuskonzept Voraussetzung.

Dass die Region über großes Potential für naturnahen und auf Erholung und Gesunderhaltung ausgerichteten Tourismus verfügt, davon konnte sich die Staatssekretärin bei ihrem Besuch auf jeden Fall überzeugen.
Auch der designierte Landrat des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, Hartmut Holzhey, nutzte die Gelegenheit, um sich über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren und mit Staatssekretärin Inge Klaan und dem Leiter des Thüringer Straßenbauamtes, Markus Brämer, der die Staatssekretärin begleitete, ins Gespräch zu kommen.


Dr. Paul Brockhausen besuchte erneut das Morassina Gesundheitszentrum

Nach fast einem Jahr Morassina Gesundheitszentrum konnte das Team um Bürgermeister Hanno Leidel und der Leiterin Andrea Otte den Beauftragten für die Belange der Behinderten im Thüringer Landtag, Herrn Dr. Paul Brockhausen mit einem herzlichen "Glück Auf" im Schwefelloch am 01.03.2012, begrüßen. Grund war die Einladung zum "Anwassern", sprich Eröffnung der Kneipp Saison 2012 die am ersten Wochenende im März Thüringenweit stattfindet. Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit hat durch Bereitstellung von Mitteln die Umstrukturierung mit dem Schwerpunkt auf Gesundheit und Prävention gefördert. Beim Rundgang durch den Sauna- und Wellnessbereich wurde Anerkennung und Lob ausgesprochen, weil alle Angebote barrierefrei gestaltet, und den Vorgaben denen Barrierefreiheit unterliegt, ausgerichtet sind. Viel Erholungspotential bieten die naturnahe Landschaft im Umfeld und weitere Möglichkeiten wie Sonnenterasse, Außenkneippbecken, Terrainwanderwege, Wohlfühlpfad und Kinderspielplatz. Herr Brockhausen steht der Weiterentwicklung der Angebote aufgeschlossen gegenüber und wünscht dem Gesundheitsteam viel Erfolg.


Übergabe Oszillationsliege

Thomas Kretschmer übergibt als Vertreter der star-medico®/medicotherm® die Therapieliege an das Team des Morassina-Gesundheitszentrums.

Die Firma star-medico®/medicotherm® unterstützt das Morassina Gesundheitszentrum in Schmiedefeld "Medizin ohne Beipackzettel" heißt das Motto des Morassina Gesundheitszentrums mit Heilstollentherapie. Das Konzept beinhaltet verschiedene Bausteine mit ganzheitlichen, nachhaltigen, nebenwirkungsfreien und auf natürlicher Basis beruhenden Anwendungen und Kombinationen. Um das gesamte und reichhaltige Angebot weiter auszubauen, gibt es neben der Heilstollentherapie bereits eine Sauna- und Kneipplandschaft, Terrainwanderwege, Außentretbecken, Sonnenterasse, Sinneswege, Wellness und Erholung auch die Möglichkeit verschiedene Massagetherapien zu genießen. Mit der neuen Therapieliege der Firma star-medico® /medicotherm® kann man ab sofort auch die Vorteile der Oszillationstherapie in Schmiedefeld nutzen. Sie ist somit ein Bindeglied zwischen der Behandlung von Atemwegserkrankungen und lästigen Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen, Bandscheibenbeschwerden, Gelenksbeschwerden, Arthrose, Arthritis oder Rheuma usw. Anfang der 80er Jahre wurde die Methode der Tiefen - Oszillationsmassage am Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen - Nürnberg entwickelt. Zunächst fand sie Anwendung in der stationären und ambulanten Krebsnachsorge. Später auch bei schmerzhaften Verspannungen; Kopfschmerzen; Migräne; Sportverletzungen; Bandscheibenproblemen; Asthma; Narbenbehandlungen; Osteoporose; Arthrose; Gelenkschmerzen; Lymphstau; Weichteilrheumatismus; Rheuma; Rückenschmerzen; Schlafstörungen usw.

Auf Grund der erstaunlichen Therapieerfolge hat diese Methode inzwischen auch Ihren Einzug in den Bereich der Gesundheitspflege und Prävention gehalten. Anwendung findet sie heute unter anderem:

  • begleitend beim Fasten und zur Gewichtsreduktion
  • zur allgemeinen Regeneration, zur Entspannung
  • zu Entschlackungskuren und zur Entsäuerung
  • zur Cellulite Behandlung

Im Gegensatz zur herkömmlichen Elektrotherapie wirkt sie nicht auf das Nerv-Muskel-System sondern auf das Bindegewebe. Die schmerzfreie Behandlung ist eine angenehme Therapie, verbessert das Fließgleichgewicht im Gewebe, reduziert Spannungszustände, fördert die Bewegungsbereitschaft und sorgt für Entspannung und Wohlgefühl. Dazu gilt die Anwendung als Nebenwirkungsfrei- und wird deutschlandweit bei über 2000 Fachanwendern und über 200 Fachkliniken sowie auch im Privatbereich als orthopädisches Schlafsystem, aber auch als Massagematratze für Wohnmobile und LKW erfolgreich angewendet.


Morassina Gesundheitszentrum mit Heilstollenkurbetrieb

Morassina Gesundheitszentrum mit Heilstollenkurbetrieb wurde am 04. März von der Thüringer Ministerpräsidentin Frau Christine Lieberknecht feierlich eröffnet. Video zur Eröffnung hier!

Am 04.März 2011 übergab die Thüringer Ministerpräsidentin Frau Christine Lieberknecht das Morassina Gesundheitszentrum seiner offiziellen Bestimmung. Gleichzeitig bekannte sich Frau Ministerpräsidentin als Fan der Morassina und bestätigte das wir sie auch weiterhin als Schirmherrin des Morassina Gesundheitszentrums nennen dürfen.

Für Schmiedefeld, die Region, landkreisübergreifend und thüringenweit ist ein Novum geschaffen. Betroffene atmen tief durch, bestimmte Hautkrankheiten werden mit Erfolg therapiert, physisch und psychische Befindlichkeiten erfolgreich stimuliert und nach kneippschen Regeln aktiviert. Eben Medizin ohne Beipackzettel!

Die Angebote sind komplett barrierefrei und nach modernsten wissenschaftlich-, medizinischen Erkenntnissen gestaltet.
Die therapeutischen Anwendungsbereiche erfüllen somit alle Qualitätsstandards.
Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann suchen Sie einfach Kontakt zu uns!
Ihr Morassinagesundheitsteam vom Schwefelloch.

Ministerpräsidentin Frau Christine Lieberknecht, Bürgermeister Hanno Leidel, MdL Gerhard Günther, Leiterin Andrea Otte, MdB Carola Stauche



Feierliche Weihe durch Pfarrer i.R. Hans Jürgen Lange


Pressbericht - Pottenstein am 13.11.2010

Vertreter aller Mitgliedsorte im Deutschen Heilstollenverband trafen sich zur Jubiläumsveranstaltung "20 Jahre Deutscher Heilstollenverband" am 13. September im fränkischen Pottenstein, einem Mitgliedsort des Verbandes. In Ihren Grußworten zeigten der gastgebende Bürgermeister von Pottenstein, Herr Stefan Frübeißer, sowie der Verbandspräsident und Oberbürgermeister der Stadt Aalen Herr Martin Gerlach die Entwicklung des Verbands und dessen Perspektiven auf. In einer Zeit von gravierend expandierenden Umweltbelastungen, nimmt der Druck auf zusätzlich zu verkraftende Immunsystem steuernde Faktoren im menschlichen Körper ständig zu. Der Deutsche Heilstollenverband wirkt diesem Trend vehement entgegen. Es wird derzeit bundesweit von 10 Standorten repräsentiert. Heilstollen sind untertägige Einrichtungen, die in natürlichen Hohlräumen oder aufgelassenen Bergwerksanlagen betrieben werden. In Deutschland beginnend seit 1936, haben seitdem Millionen von Anwendungen Betroffenen von Erkrankungen der Atemwege sowie spezielle Hauterkrankungen Linderung und Heilung unter völlig stress- und nebenwirkungsfreien Verhältnissen gebracht. Eben: "Medizin ohne Beipackzettel"

Durch zahlreiche auf hohem wissenschaftlichem Niveau durchgeführte Studien, Gutachten, Forschungsarbeiten etc. ist die medizinische Wirksamkeit von Heilstollenaufenthalten überzeugend belegt. Strenge Qualitätsstandards, unter - und übertage, garantieren eine hohe Konstanz der gesundheitsfördernden Parameter.
Heilstollenkuren sind echte Alternativen gegenüber chemisch- pharmazeutischen Präparaten die mit dem Hinweis: "befragen Sie ihren Arzt oder Apotheker" im Handel sind. Der Landkreis Saalfeld/Rudolstadt war mit seinen zwei Heilstollen, dem "Sankt Barbara" Heilstollen des Schaubergwerkes Morassina in Schmiedefeld und dem Saalfelder Enamatorium der Feengrotten, in Pottenstein vertreten.
Zwei interessante Vorträge zum Thema Untertage- Klimatherapie bei kindlichem Asthma sowie die ausschlaggebenden Faktoren die zu COPD führen zeigten unter anderen die medizinischen Vorteile gegenüber der Schulmedizin auf.
Was derzeit die Bayern ebenso wie die Thüringer bewegt, ist die Tatsache, dass in beiden Freistaaten eine Änderung der jeweiligen Kur- und Bädergesetze noch nicht erfolgte, obwohl der Deutsche Heilbäderverband Untertagekuren wieder anerkannt und den Heilquellen - und Peleoid - Kurbetrieb gleichgestellt hat.
Trotz dieses wichtigen Schrittes können die Kurkosten von den Krankenkassen nicht übernommen werden, da hierfür die gesetzliche Verankerung des Status Ort mit Heilstollenkurbetrieb sowie der gesundheitsfördernden Heilstollenaerosole als natürliches Heilmittel im Thüringer Kurortgesetz erforderlich sind. Im Ergebnis einer Befahrung beider Heilstollen durch den Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft und Technologie, Herrn Staschefski am 29.Juli dieses Jahres, wird sich Anfang 2011 der Thüringer Landtag mit diesem Problem befassen.

Wir hoffen auf eine positive Entscheidung in Sinne vieler Betroffener. Wenn dem so wäre, wäre das jahrelange Ringen des Heilstollenverbandes von Erfolg gekrönt.


29.07.2010, 14:00 Uhr - Novellierung des Thüringer Kurortegesetzes soll erfolgen.

Bemühungen von MdL Kowalleck erfolgreich.

In den Saalfelder Feengrotten und im Schmiedefelder Schaubergwerk "Morassina" wird seit Jahren die Heilstollentherapie als natürliche Heilmethode bei Patienten mit Atemwegserkrankungen und allergischen Krankheitssymptomen angewandt. Verschiedene Bundesländer haben das Prädikat "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" in ihre Kurortgesetze aufgenommen. Leider sieht das Thüringer Kurortegesetz (ThürKOG) eine solche Anerkennung bislang nicht vor. Dass diese Prädikatisierung im Thüringer Kurortegesetz festgeschrieben wird, dafür setzen sich die Verantwortlichen beider Schaubergwerke gemeinsam mit der Stadt Saalfeld und der Gemeinde Schmiedefeld sowie dem Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck ein.


20 Jahre Deutscher Heilstollenverband

"Wir möchten dem Staatssekretär gern vor Ort einen Überblick über die touristischen und wirtschaftlichen Potentiale unserer Region vermitteln und mit ihm Fragen zur Gesetzesänderung und zur Weiterentwicklung der touristischen Angebote in der Region besprechen. Mit seiner Zuständigkeit für das Ressort Tourismus ist das Thüringer Wirtschaftsministerium für uns einer der wichtigsten Partner für die Umsetzung zukünftiger Vorhaben. Die Prädikatisierung über das Thüringer Kurortegesetz ist für unsere Heilstollenbetreiber ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Anerkennung der Therapie durch die Krankenkassen.", sagte Kowalleck im Vorfeld des Besuches.

Staatssekretär Staschewski, der sich bei seinem Besuch von beiden Standorten beeindruckt zeigte, sicherte seine Unterstützung zu und versprach, den Prozess zur Aufnahme des Prädikates "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" in das Thüringer Kurortegesetz zu beschleunigen. Bis zum 1. Quartal 2011 sollen seitens des Wirtschaftsministeriums die Grundlagen für die Prädikatisierung geschaffen sein.

Landtagsabgeordneter Maik Kowalleck betonte in seinen AusFührungen und Preise: "Der Besuch des Staatssekretärs heute ist nachhaltiger als jeder Lottomittelbescheid."

Neben der Heilstollenthematik war vor allem die zukünftige Vermarktung des "Tourismuslandes Thüringen" Inhalt der Gespräche. Staschewski betonte die Notwendigkeit eines einheitlichen Erscheinungsbildes und einer gemeinsamen Plattform für die touristischen Angebote. Die Struktur des Thüringer Tourismus müsse entflochten und übersichtlicher gestaltet werden. Der Staatssekretär konnte Vorschläge zur gezielten Werbung im In- und Ausland, zu familienfreundlichen Angeboten und zur Organisation der touristischen Vermarktung mitnehmen.

Bundestagsabgeordnete Carola Stauche äußerte die Überzeugung, dass die Thüringer Städte und Gemeinden beim Thema Tourismusvermarktung stärker einbezogen werden müssen. "Ohne unsere Kommunen läuft es nicht. Ich halte es deshalb für wichtig, dass der Städte- und Gemeindebund Thüringen mit ins Boot genommen wird.", so die Abgeordnete.

Die zu Beginn des Jahres vom Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck gestellte Anfrage an die Landesregierung, ob diese eine Aufnahme des Prädikats "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" in das Thüringer Kurortegesetz plane, wurde seitens des Wirtschaftsministeriums positiv beantwortet.

Daraufhin hatte Kowalleck den Staatssekretär im Thüringer Wirtschaftsministerium, Herrn Jochen Staschewski, zu einem Vor-Ort-Besuch in die Heilstollen des Schaubergwerkes "Morassina" in Schmiedefeld und der Saalfelder Feengrotten eingeladen.


Pressemitteilung

Auf Vorschlag des Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck (CDU) nutzten die "Saalfelder Feengrotten" und das Schaubergwerk "Morassina" die Plenarsitzung am 27. Mai, um ihre touristischen Einrichtungen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, den Thüringer Ministern und Staatssekretären sowie den Abgeordneten des Thüringer Landtags vorzustellen. Dabei stand neben den touristischen Angeboten vor allem die Werbung für die Heilstollen mit ihrer nachweislich gesundheitsfördernden Wirkung im Vordergrund. An beiden Standorten wird seit mehreren Jahren die Heilstollentherapie als natürliche Heilmethode bei Patienten mit Atemwegserkrankungen und allergischen Krankheitssymptomen angewandt. Verschiedene Bundesländer haben das Prädikat "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" in ihre Kurortgesetze aufgenommen. Leider sieht das Thüringer Kurortegesetz (ThürKOG) eine solche Anerkennung bislang nicht vor. Dass diese Prädikatisierung im Thüringer Kurortegesetz festgeschrieben wird, dafür setzen sich die Verantwortlichen beider Schaubergwerke gemeinsam mit der Stadt Saalfeld und der Gemeinde Schmiedefeld sowie dem Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck ein. Das rege Interesse und die mit Landespolitikern im Foyer des Thüringer Landtages geführten Gespräche stimmten die Akteure optimistisch, dass man dem gesteckten Ziel an diesem Tag einen guten Schritt näher gekommen ist.

 

V.i.S.d.P. Maik Kowalleck, Mitglied des Thüringer Landtags, CDU-Bürgerbüro, Obere Straße 17, 07318 Saalfeld, Tel./Fax: 03671 625279, Mobil: 0175 2277662, E-Mail: info@maik-kowalleck.de


Hochbetrieb im Schwefelloch zur Gesundheitsmesse am 09.Mai 2010

Bilder

An die 300 Gäste konnten am letzten Sonntag zur 3. Gesundheitsmesse im Schaubergwerk Morassina begrüßt werden, darunter viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft sowie verschiedenen medizinischen und auf Prävention ausgerichteten Bereichen.

Allein die Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Frau Carola Stauche, die zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck (beide CDU) gekommen war, zeigt das Interesse und die Bedeutung, welche den Gesundheitspaketen, die unter dem Motto "Prävention zwischen Rauhügel und Schwefelloch - Medizin ohne Beipackzettel" geschnürt sind, beigemessen wird. Letztens soll im Thüringer Landtag in Kürze über die Einführung der Begriffsform "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" entschieden werden.

Formal sind die Kriterien, den Morassinaort Schmiedefeld betreffend, erfüllt und hervorhebend als besonderes Alleinstellungsmerkmal- alle Angebote, Übertage sowie Untertage- sind barrierefrei.

Im Verlauf von drei informativen Führungen und Preise im Heilstollen wurden die Vorteile einer Untertagekur und deren Wirkungsweise in Kombination mit den kneippschen Ganzheitsprinzipien erklärt.

Auch zum Stand der Umbauarbeiten sowie dem weiteren Vorhaben wurde umfassend informiert. Die Veranstalter, die Gemeinde Schmiedefeld und das Team vom Schaubergwerk Morassina sehen den Schwerpunkt einer solchen Messe darin, die Möglichkeiten von alternativen Heilmethoden einem breiten Interessenkreis nahe zu bringen. Dem wurde auch der Kreis der Aussteller gerecht. Unter anderenstellten der Kneipp-Bund Landesverband Thüringen e.V., Ernährungsberatung Elke Unger, Rennsteig -Outor-Center Heiko und Elisa Walter, Physiotherapie Isabel Nawratil, DRK Saalfeld/Rudolstadt, Saftbar Steinachgold, Schlaf- Gesundheits- und Medizinproduktberater aus Neuenbau ihre Angebote, Inhalte oder ihre Produkte zur Schau.

Viel Aufmerksamkeit erregte Denny Fröhlich mit seinen Kochkünsten. Ein Dank gilt den fleißigen Helfern, die in erprobter Weise für das gute Gelingen der Veranstaltung sorgten, verbunden mit einem großen Lob an Olaf Reußner, der als Moderator eine hervorragende Partie gab.


23.04.-24.04.2010 - 19. Verbandstagung des Deutschen Heilstollenverbandes in Bad Grund

Derzeit gehören dem Verband 9 Mitgliedsorte an, die Gesundheit aus dem Schoß der Erde in natürlichen Höhlen oder aufgelassenen Bergwerksanlagen, eben Medizin ohne Beipackzettel, anbieten. Im Verlauf der diesjährigen Tagung wurde Münstertal/Schwarzwald das ??? Diplom verliehen. Somit sind bundesweit 7 Standorte als Ort mit Heilstollenkurbetrieb zertifiziert. Schmiedefeld erhielt das ??? Diplom bereits 2009 und hat somit alle Qualitätsvorhaben erfüllt. Demnächst wird das Thüringer Kur- und Bädergesetz um die Begriffsbestimmung "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" erweitert. Mit Sicherheit sind dadurch für den Morassinaort Schmiedefeld und das Schaubergwerk medizinisch- und auch wirtschaftliche Effekte im Sinne der Betroffenen zu erwarten.

16.04.2010 - Neues Prädikat im Kurortegesetz soll Orte mit Heilstollen aufwerten

Kowalleck: Gute Nachricht für Patienten und den Tourismus

Das Prädikat "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" soll in das Thüringer Kurortegesetz integriert werden. Das hat heute in Erfurt der Saalfelder Abgeordnete Maik Kowalleck mitgeteilt. Wie sich aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten ergibt, soll das Kurortegesetz entsprechend geändert werden. Die Orte werden dadurch zwar nicht zu klassischen "Bädern", dürfen aber mit dem Prädikat werben.

In Thüringen existieren zwei Heilstollen, unter anderen der "Sankt Barbara" Heilstollen des Schaubergwerkes Morassina in Schmiedefeld. Kowalleck will den medizinischen und wirtschaftlichen Nutzen dieser Einrichtungen mehren: "Umwelt- und stressbedingte Krankheiten sind auf dem Vormarsch, alternative Heilmethoden wie die Speläotherapie werden immer bedeutender. Der Markt für die "Medizin ohne Beipackzettel" wächst. Wir sollten die Heilstollen als Bausteine für einen ganzheitlichen Tourismus nutzen."

Das Prädikat "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" wird bisher nur in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen vergeben. Kowalleck wirbt dafür, in Thüringen die Betreiber der Heilstollen, Kommunalpolitik, örtliche Wirtschaft und Krankenkassen frühzeitig in die Arbeit an der Gesetzesänderung einzubeziehen.


Gesundheitspaket geschnürt 23.09.2009

"Prävention zwischen Rauhügel und Schwefelloch - Medizin ohne Beipackzettel" - unter diesem Motto stand eine Gesprächsrunde. Eingeladen hatten dazu gemeinsam die Gemeinde Schmiedefeld, der Förderkreis "Morassina" e.V. und die Thüringen-Kliniken GmbH. Ausgewählte Repräsentanten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medizin, Wissenschaftler und Krankenkassen wie waren gekommen, um Informationen zu erhalten, wie in Schmiedefeld mit den Heilkräften der Natur umgegangen wird, wie Prävention und demographische Tendenzen zukunftsorientiert einer möglichst breiten Klientel vermittelt werden.

Auf der Grundlage des Musterprojektes für den Freistaat Thüringen im Sinne eines Kneipptherapiezentrums mit Heilstollentherapie sind Kombinationspakete entwickelt, die vor allem für Betroffene mit Erkrankungen der oberen Atemwege, Hautkrankheiten oder physischen Problemen von Nutzen sind. Anhand der einzelnen Bausteine wurden Kombinationsmöglichkeiten aufgezeigt, die eine Teilkostenübernahme durch die Krankenkassen rechtfertigen. Die Vertreterin der AOK plus signalisierte bereits die Zusammenarbeit auf präventivem Gebiet.

Im Gesamtpaket enthalten ist auch eine sportwissenschaftliche Studie, die anhand ergometrischer Belastungen in einen Heilstollen die Steigerung der aeroben Ausdauerfähigkeit beinhaltet.

Der Morassinaort - Schmiedefeld selbst war bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts Höhenluftkurort. Analysen aus jüngster Zeit bescheinigen Schmiedefeld Klima- und Wetterdaten sowie eine Luftqualität, die höchsten Anforderungen zur Prädikatisierung als Kurort entsprechen. Während der Diskussionsrunde wurde reell eingeschätzt, dass in Schmiedefeld hinsichtlich des Titels "Kurort" Nachholbedarf in der Infrastruktur besteht. Eine aufgezeigte Möglichkeit sieht das "Schwefelloch" als Sondergebiet.

In allen Diskussionsbeiträgen wurde deutlich, dass die Heilstollenkuren nicht mehr als ein alternatives Heilmittel zu betrachten sind, sondern eine medizinische Qualität erreicht haben. Das Schaubergwerk "Morassina" mit seinen gesundheitsfördernden Einrichtungen ist sowohl unter- als auch übertage barrierefrei ausgestattet. Dies ist ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal.


Ministerin im „Sankt Barbara“ Heilstollen

Zu einem Arbeitsbesuch haben der Förderkreis "Morassina" und die Gemeinde Schmiedefeld die Thüringer Sozialministerin Frau Christine Lieberknecht, sowie die MdL`s Carola Stauche und Maik Kowalleck ins Schaubergwerk Morassina eingeladen.

Zugegen waren auch die VG Vorsitzende Alexandra Seelig, Herr Bürgermeister Hanno Leidel und der Pressesprecher der Thüringen - Kliniken "Georgius Agricola" Saalfeld, Herr Steffan Breit.

Es wurde das Musterprojekt für den Freistaat Thüringen im Sinne eines Kneipp - Therapiezentrums mit Heilstollentherapie, Baustein Morassina vorgestellt. In ihren Einführungsvorschlag hob die Leiterin des Schaubergwerkes Morassina die gesundheitsfördernden Potentiale zwischen Rauhügelmassiv und Schwefelloch hervor. Sie betonte, dass der Rauhügel im Klima und Wettergeschehen eine Sonderposition im Thüringer Schiefergebirge darstellt und auf Grund dessen von 1920 bis 1957/58 die Bezeichnung Höhenluftkurort trug. An diese Tradition will man, so Bürgermeister Hanno Leidel wieder anknüpfen und im Schmiedefelder Gesundheitspaket die Höhlentherapie mit Erweiterung von Heilwassertrinkkuren bis hin zu Anwendungen mit Radium - und radonhaltigen Schlammpackungen einbringen. Zahlreiche Analysen und Gutachten die Übertage und Untertage Schmiedefeld Kurortcharakter auf hohem Niveau bestätigen, liegen vor.

Eine Magisterarbeit, in der die Gewichtsabnahme unter den präventiven und gesundheitsfördernden Bedingungen des Heilstollens untersucht wird, steht kurz vor ihrem Abschluss.

Doch das Problem bleiben die Krankenkassen, die eine Kostenübernahme für derartige Kuren nur in Einzelfallentscheidungen gewähren. Deshalb regen die Schmiedefelder an, das Schwefelloch, so heißt der Flurteil von Schmiedefeld, in dem das Schaubergwerk mit all seinen Einrichtungen wie Heilstollen, Kneippanlagen, Terrainwander -und Kurwegen liegt, als Sondergebiet zu erklären. Somit könnte einer Kostenübernahme nichts mehr im Wege stehen.

Die Ministerin und die Beiden MdL`s haben großes Interesse an dem Abläufen im Schwefelloch gezeigt und werden ihren Fachgremien entsprechende Aufgaben erteilen.

Man hat begriffen, dass die Natur etwas ganz besonderes für Schmiedefeld vorgesehen hat, eben Medizin ohne Beipackzettel. - Gesundheit und Prävention pur.
23.09.2009

Besichtigung des Schaubergwerkes "Morassina"
Ort: Schwefelloch 1, Schmiedefeld
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

Morassina - Schaubergwerk & Heilstollentherapie in Thüringen