Morassina - Schaubergwerk & Heilstollentherapie in Thüringen
+

Jetzt reservieren oder Gutschein bestellen!

Buchungsformular
Telefon: 036701/61577
info@morassina.de


Öffnungszeiten
1. November bis 31. März:
täglich 11.00 bis 15.00 Uhr

1. April bis 31. Oktober:
täglich 10.00 bis 16.00 Uhr

Führungen finden
individuell statt!



Barrierefrei   Heilstollen Verband

Kneipp Bund Thüringen   Handwerk und Kultur erleben

Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen

Europäische Union (EU)

Thüringen Tourismus - Thüringer Wald

Facebook

Produkte

Der Morassina - Kräutertee, hier bei uns erhältlich.

Eine Vielzahl von Heilkräutern wie Heidekraut calluna vulgaris, Pfefferminze mentha piperita, Kamille chamomilla recutita, Bärwurz ..., Isländisches Moos cetraria islandica und Johanniskraut hypericum perforatum oder vor allem Thymian - thymus vulgaris - und thymus zygis - im Volksmund auch als Quendel bekannt , gewachsen auf den ältesten Gesteinen des Thüringer Waldes, die am Rauhügelmassiv bis zur Erdoberfläche anstehen, sind Bestandteile der Morassina-Kräuterteemischung.

Im Rahmen der Entwicklung zum Kneipp-Gesundheitszentrum Thüringen mit Heilstollentherapie werden die vorhandenen Teemischungen in das Konzept mit eingearbeitet und wirksam.

Mit dem Reichtum von Mutter Natur knüpfen wir auf dem breiten Fundament der Olitätengeschichte unserer Region sowie überlieferten Erfahrungen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Heilstollentherapie an und laden Sie ein, Gesundheit aus dem Schoß der Erde - Medizin ohne Beipackzettel - hier bei uns kennen und schätzen zu lernen.

Den Morassina - Kräuterte können Sie vor Ort käuflich erwerben oder per E-Mail anfragen. Preis: 50 g Tee kosten 3,95 €.

Morassina Tee

MORASSINA - TEE

Eine Geschichtliche Abhandlung

Niemand weiß heute genau sagen zu können, ab wann und wo man im Thüringer Wald Heilmittel herstellte. Gewiss gab es in alter Zeit naturverbundene Menschen, die mit ihrem "Mittelchen" und ihrem von den Vorfahren ererbten Wissen bestimmte Leiden lindern oder heilen konnten. Überlieferungen zufolge waren Holzköhler, Viehhirten und Bergleute die ersten Medizinmänner, Apotheker und "Doktoren", auch in dem Teil des Thüringer Waldes, der früher als Olitätenland bekannt war und heute als Thüringer Kräutergarten bezeichnet wird. Dies ist ebenfalls auch für die Gegend um Schmiedefeld zutreffend, denn Bergbau, Forstwirtschaft und Holzköhlerei sind als die ersten Erwerbsquellen der hier ansässig gewordenen Menschen verzeichnet. Von den Schmiedefelder Bergleuten weiß man, dass sie nur ganz selten ein hohes Alter erreichten. Die schwere, kraftaufwändige Arbeit untertage sowie die mit Lungenzerfressenden Bestandteilen gesättigte Luft in den Schmelz- und Siedehütten übertrage, die allgemeine Armut und Not der Menschen, aber auch die Angst um den Erhalt der Gesundheit, trugen im hohen Maße dazu bei , dass die Entfaltung des Laboranten -und Olitätengewerbes in Schmiedefeld ganz besondere Formen annahm. Die Voraussetzungen waren durch die Verfügbarkeit von Alaun, Schwefel, spezieller Kräuter, den gebrannten "Wässern" aus Korn und Wachholder, sowie dem Wissen im Umgang mit diesen Komponenten außerordentlich günstig. Aber vermutlich schon lange bevor der Olitätenhandel richtig einsetzte, bediente man sich eines "Gebräu" oder einem "Sud " aus Kräutern und Pflanzen, wir würden heute sagen, ein Kräutertee der damals zur Behandlung von Erkältungskrankheiten als hilfreich oder nützlich tituliert wird. Seit geraumer Zeit (2004), überlegten wir, wie und in welcher Form man die Originalmixtur zeitgemäß und gesundheitsfördernd wieder ins Gespräch bringen könnte. Wir haben Botaniker und Pharmazeuten konsultiert, wir haben mit Kräuterexperten diskutiert, es wurden Recherchen und Vergleiche angestellt, es ist eine Herstellerfirma gefunden und wir werden unser Produkt zu schützen wissen. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt; besonders die Namensträger UNGER haben sich früher im Ort Schmiedefeld als Bergleute, Holzköhler, Laboranten und Olitätenhändler verdient gemacht. Vermutlich des Bergbaus wegen sind sie aus Siebenbürgen über Ungarn und dem Erzgebirge kommend, noch vor 1300 in unsere Gegend eingewandert.

JOHANN GOTTREICH UNGER geb. 12.11.1745; gest. 7.9.1800,
ist der erste UNGER, der Laborant, Kräuterkundiger und "Strichgänger" (Olitätenhändler) in seiner eigenen Person verkörperte. Von ihm ist auch die Zusammensetzung des "Gebräus" überliefert. Folgende Bestandteile sind darin enthalten:

Brombeerblätter, Heidekraut, Himbeerblätter, Isländisch Moos, Johanniskraut, Kamille, Königskerzenblüte, Pfefferminze und Thymian.

Morassina Tee

ZUR INFORMATION!

  • Brombeere - und Himbeerblätter stärken in Erkältungszeiten die körpereigenen Abwehrkräfte wegen ihres Gehaltes an Gerbstoffen, organischen Säuren, Flavanoide, Vitamin C, sowie Spuren eines ätherischen Öles.
  • Heidekraut enthält viele Gerb - und Mineralstoffe.
  • Isländisch Moos wirkt durch seine Schleimstoffe reiz mildernd auf die entzündeten Schleimhäute im Mund und Rachen. Eine das Immunsystem stimulierende Wirkung war schon früher erkannt.
  • Johanniskraut besitzt viel ätherisches Öl, Harze und Gerbstoffe. Es wirkt nerven beruhigend und lindert Lungen leiden.
  • Kamille, der wichtigste Bestandteil ist das ätherische Öl. Flavanoide und Curamine sind weitere wichtige Bestandteile der Pflanze, aber erst das Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe ergibt die bekannte "Kamillenwirkung".
  • Königskerze, die Analysierung der Bestandteile bzw. ihre gesundheits- wirkende Zuordnung hat einen langen Zeitraum benötigt. Entgegen allen anderen Verlautbarungen haben die Schmiedefelder Holzköhler und Bergleute am Anfang einer Grippe oder eines Katarrh einen puren Königskerzenblütentee verwendet.
  • Pfefferminze, im Schmiedefelder Gebrauch diente die Pfefferminze wegen ihres Mentholgehalts als ein Verfeinerungsmittel hinsichtlich Geruch und Geschmack.
  • Thymian, der Hauptwirkstoff des Thymians ist Thymol, weshalb der Pflanze eine krampflösende, desinfizierende Wirkung zukommt.
AUF GUTE GESUNDHEIT!!!!
Morassina - Schaubergwerk & Heilstollentherapie in Thüringen